Jung und gesund - da wirst du abgestraft!

Das Diktat von Herrn Bundesrat Alain Berset der letzten Tage, bezüglich den Änderungen bei den Krankenkassenprämien und Franchisen ab 2017, trifft in erster Linie junge Bürgerinnen und Bürger.
Da frage ich mich als 24 jähriger Mitbürger, der so oder so Krankenkassenprämien zahlen muss, weil es ja ein Krankenkassenobligatorium gibt, ob es denn ein Verbrechen ist, jung und gesund zu sein und daher die höchste Franchise auszuwählen? Diesen Eindruck bekam ich bei der Betrachtung der Vorschläge von Herrn Berset, welcher gerade bei der höchsten Franchise 2500 die Prämienverbilligung um bis zu 440 Franken im Jahr senken will. Lange Rede kurzer Sinn: Der junge Bürger, welcher das Gesundheitssystem ohnehin am wenigsten belastet, wird wieder einmal abgestraft. Jetzt aber genug des Tadels. Ein junger Mitbürger hat jetzt sogar noch einen Vorschlag für die Misere: Vielleicht sollte sich Herr Berset einmal überlegen, ob man nicht gewisse Leistungen bei der Grundversicherung streichen könnte. Die leidigen Erhöhungen der Krankenkassenprämien sind schon fast zum Alltag geworden. Um dem entgegen zu wirken, sollte aus meiner Sicht der Leistungskatalog der Grundversicherung durchgestöbert und angepasst werden, damit nicht am Schluss die jungen Bürgerinnen und Bürger dieses Landes den Preis für die verfehlte Gesundheitspolitik von Herrn Berset bezahlen müssen.
Diego Schmid
Ausserberg

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